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  • Inflation 2023: Quo vadis, mein Geld?

    Ukraine-Krise, Russland-Krieg, bisher ungeklärte Anschläge auf die Nord Stream Pipelines, steigende Energiepreise, eine noch immer nicht überwundene Corona-Krise und Reaktionen der Politik, die Viele als überzogen bezeichnen: Das Jahr 2022 endet turbulent. Und genauso beginnt das Jahr 2023. Anleger fragen sich: Was soll ich mit meinem Geld machen? Wie kann ich mich vor Inflation und anderen Widrigkeiten schützen?

    Der BörsenTiger-Börsenbrief setzt deshalb Ende 2022, Anfang 2023 seinen Fokus ganz auf das Thema Vermögensschutz und Inflationssicherung. Denn das ist es, was Anleger, Investoren und Leser aktuell bewegt. Steigende Preise, steigende Kosten, Jobverlust, politische und private Unsicherheit: Da braucht es einen klaren Ratgeber und eindeutige Tipps, was jetzt mit dem Vermögen anzufangen ist, damit es mehr und nicht weniger wird.

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  • Die meisten Menschen verstehen nichts von Finanzen

    Sind Sie ein finanzieller Analphabet? Dann gehören Sie der Mehrheit an. Vor einigen Jahren hat die Ratingagentur S&P weltweit das Finanzwissen von Menschen verschiedenster Couleur getestet. Das Ergebnis war ernüchternd – zwei Drittel aller Teilnehmer fielen durch. Wieso es sich lohnt, sich mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen:

    In der Studie der Ratingagentur Standard & Poor’s, die zwar bereits einige Jahre zurückliegt, aber sicher nicht an Aktualität eingebüßt hat, gingt es darum, den finanziellen Alphabetisierungsgrad der Menschen weltweit festzustellen. Wie gut kennt sich die Weltbevölkerung mit Themen wie Altersvorsorge, Inflation oder Aktieninvestments aus? Was bedeutet Risikostreuung im Anlagekontext und was ist der Zinseszins? Die Fragen waren relativ einfach formuliert und ihre Beantwortung setzte nur ein Minimum an Grundkenntnissen voraus sowie etwas gesunden Menschenverstand voraus. Doch leider war dies bei den meisten Teilnehmern nicht vorhanden.

    Insgesamt wurden etwa 150.000 Leute in 144 verschiedenen Ländern befragt – die Anzahl der Teilnehmer war also ausreichend hoch. Die Deutschen schnitten, mit  einem finanziellen Alphabetisierungsgrad von rund 66%, verhältnismäßig gut ab in der Studie und landeten auf Platz 8 – sogar vor der Schweiz und den USA. Die vordersten Plätze belegten die Skandinavischen Länder Dänemark, Schweden und Norwegen. Ganz hinten landeten Afghanistan, Albanien und Jemen.

    Überraschenderweise schnitten die Deutschen insbesondere beim Thema Inflation verhältnismäßig schlecht ab. Doch gerade dies ist in der heutigen Zeit wichtig zu verstehen. Nur durch finanzielles Verständnis kann für die Zukunft vorgesorgt werden und ein guter Lebensstandard im Alter gewährleistet werden. Wenn wir unser Geld ausschließlich auf dem Sparkonto liegenlassen, dann wird es im Laufe der Jahre von der Inflation sprichwörtlich aufgefressen. Wir müssen unser Geld für uns Arbeiten lassen, es in produktive Anlagen investieren. Aktien sind hierbei das Mittel der Wahl – durch das Investment in Aktien profitiert man vom Wachstum des wirtschaftlichen Wohlstands und ist an der Wirtschaftsleistung ganzer Firmen beteiligt. Einen besseren inflationsausgleich gibt es kaum.

    Auch hat sich in der Studie gezeigt, dass Männer über ein besseres finanzielles Verständnis verfügen als Frauen. Dies mag an der klassischen Rollenverteilung liegen, unter der viele der Studienteilnehmer aufgewachsen sind. Der Mann kümmert sich um die Finanzen, die Frau um den Haushalt. Doch auch dies wird sich in Zukunft sicherlich ändern.

    Für uns als Aktienexperten ist ein schlechtes Abschneiden der Teilnehmer dieser Studie sogar gut. Denn an der Börse konkurrieren Investoren um die höchste Rendite. Und je weniger sich die anderen Börsenteilnehmer auskennen, desto eher können wir profitieren und eine Überrendite erwirtschaften. Nehmen Sie Ihre Finanzen selbst in die Hand – Wissen ist essenziell am Finanzmarkt. Wenn Sie ein finanziell abgesichertes Leben ohne Geldsorgen genießen wollen, führt kein weg daran vorbei, Ihre finanzielle Alphabetisierung voranzutreiben.

  • Wie viel Geld benötige ich für den Ruhestand?

    Eine Frage, die sich viele stellen, ist wie viel Geld man nun wirklich benötig um sich entspannt zur Ruhe setzen zu können. Die meisten sagen wahrscheinlich, dass sie ja noch genug Zeit haben, irgendwann darüber nachzudenken. In den Köpfen vieler Leute ist die Rentenzeit stets Lichtjahre entfernt. Man kümmert sich lieber um die akuten Sachen, die tagtäglich erledigt werden müssen. Haben Sie bereits darüber nachgedacht, wie viel Geld Sie für die Rente benötigen?

    Laut Statistik sorgt jeder fünfte Deutsche gar nicht für die Rente vor. Jeder dritte beschäftigt sich mit dem Thema private Altersvorsorge gar nicht. Wieso ist das so? Interessieren uns nur die Sachen, die heute oder innerhalb der nächsten Tage anfallen?

    Letztendlich sollte sich jeder mit dem Thema private Altersvorsorge beschäftigen, der seinen Lebensstil auch im hohen Alter beibehalten will. Durch die demografische Entwicklung in den Industrienationen, und damit auch in Deutschland, reicht die gesetzliche Rente bereits jetzt für viele Leute nicht mehr aus. In Zukunft wird sich dies nur noch verschärfen. Die Geburtenrate sinkt und die Angestellten wollen immer früher in den Ruhestand gehen. Bereits jetzt besteht ein Ungleichgewicht zwischen den Arbeitstätigen Renteneinzahlern und den Rentenbeziehern. Es ist also für jeden, der einen guten Lebensstil im Ruhestand führen will, essenziell, sich mit der privaten Altersversorgung zu beschäftigen.

    Es ist so, dass der sofortige Konsum und das Ausgeben des erarbeiteten Geldes natürlich mehr Freude bereitet, als es für die kommenden Jahrzehnte beiseitezulegen. Zusätzlich frisst die Inflation stets einen Teil des gesparten Geldes auf. Daher ist es wichtig, das eigens erarbeitete Geld nicht nur auf dem Sparkonto zu belassen, sondern für sich arbeiten zu lassen. Durch Investitionen in Immobilien, Aktien und andere werthaltige Anlagen ist es möglich, die Inflation nicht nur auszugleichen, sondern auch eine deutliche Überrendite zu erzielen. Das eigene Geld also für sich arbeiten zu lassen. Es ist unser Ziel, Menschen bei der privaten Altersvorsorge und bei Investmententscheidungen jeder Couleur zu helfen. Längerfristig kommt dann auch der Zinseszinseffekt zum Tragen, welcher von Albert Einstein einmal als 8. Weltwunder bezeichnet wurde. Dieser Effekt lässt sich logisch erklären. Wir generieren durch erfolgreiche Investments nicht nur laufend Rendite auf unser eingezahltes Kapital, sondern längerfristig auch auf die in der Vergangenheit erwirtschafteten Zinsen. Dies potenziert sich über die Jahre und Jahrzehnte bei erfolgreichen Investments zu einem hohen Betrag. Durch diesen Effekt sind Warren Buffett und viele weitere berühmte Investoren reich geworden.

    Wie viel Geld man für einen entspannten Ruhestand beiseitegelegt haben sollte, lässt sich nicht verallgemeinern. Die Lebensstile der Menschen unterscheiden sich nun mal. Eine gute Grundregel ist die 4%-Regel. Diese besagt, dass man jedes Jahr 4% seines Vermögens für Lebenshaltungskosten aufwenden kann, ohne jemals finanziell zurückstecken zu müssen. Wenn wir eine durchschnittliche Rendite von 8% am Aktienmarkt erwirtschaften, dann nehmen wir davon 4% für unsere Lebenshaltungskosten des nächsten Jahres und die weitere 4% belassen wir, als Inflationsausgleich, im Portfolio. Somit hätten wir bereits  ein inflationsgeschütztes Aktienportfolio für den Ruhestand aufgebaut. Wenn Ihre Lebenshaltungskosten also beispielsweise 40.000€ im Jahr betragen und Sie eine gesetzliche Rente in höhe von 20.000€ im Jahr beziehen, dann müssen Sie den Rest durch Ihre private Finanzvorsorge ausgleichen. Um nach der 4%-Regel 20.000€ pro Jahr entnehmen zu müssen, benötigen Sie ein investiertes Gesamtkapital von 500.000€. Sie könnten mit einer halben Million  also beruhigt in den Ruhestand gehen.

    Ob Sie nun am Aktienmarkt, in Immobilien oder Sachwerten investieren – am Ende geht es darum, die bestmögliche Rendite bei gleichzeitig vertretbarem Risiko zu erzielen. Beschäftigen Sie sich mit Ihrer privaten Finanzvorsorge und Sie werden Ihren Ruhestand sorgenlos genießen können. Egal, wie hoch Ihre Lebenshaltungskosten sind.

  • BörsenTiger Börsenbrief

    Die Analysten bei BörsenTiger analysieren und recherchieren ständig. Sie suchen unterbewertete Aktien, bei denen ein Kurssprung möglich ist. Der BörsenTiger Börsenbrief kann jederzeit kostenlos abonniert werden, die Basisversion ist kostenlos.

  • Aktien kaufen: Ist das riskant?

    Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, ob es riskant ist, Aktien zu kaufen. Gerade in Deutschland ist die Aktienkultur nicht sehr ausgeprägt, also nicht viele Deutsche haben ein Aktiendepot oder Erfahrung mit dem Aktienhandel. Fragt man Deutsche im Allgemeinen über Aktien, meinen viele, es sei sehr riskant, Aktien zu kaufen, sicherer seien Sparbücher oder andere konservative Anlageformen.

    Aktien sind Unternehmensanteile. Mit dem Erwerb einer Aktie sind Sie Miteigentümer eines Unternehmens. Ihnen gehört also direkt ein Unternehmen. Sie dürfen mitentscheiden, wie das Unternehmen agiert, indem Sie auf der Hauptversammlung Anträge stellen und abstimmen können. Und Sie erhalten, wenn die Hauptversammlung es beschließt, eine Dividende, also einen Anteil am Gewinn. Das ist grundsärtzlich sehr gut. Denn Sie sind Unternehmer. Und wie kann man am ehesten wohlhabend werden? Natürlich als Unternehmer. Denn ein Angestellter ist immer auf seinen Angestelltenlohn und einen eventuellen Bonus sowie auf Beförderungen und ähnliches angewiesen und begrenzt. Das ist eine typische Scheinsicherheit, denn ein Angestelltenverhältnis kann auch enden, eine Firma, also ein Arbeitgeber kann auch pleite gehen, oder man kann krank werden und somit dauerhaft an Berufstätigkeit gehindert sein.

    Mit einer Aktie arbeitet Ihr Geld quasi für Sie, beziehungsweise anderer arbeiten mit Ihrem Geld für Ihren Wohlstand. Denn das ist das älteste Prinzip der Börse: Hier kommen Firmen mit Ideen mit Menschen mit Geld zusammen. Die Firmen präsentieren ihre Ideen und Geschäfte, und Anleger mit Geld finanzieren diese.

    Wenn Sie eine Aktie gekauft haben, müssen Sie im Prinzip gar nichts mehr tun, außer Abwarten. Sie können natürlich die Unternehmen verfolgen, deren Aktien Sie im Depot haben, so dasss Sie über aktuelle Entwicklungen immer bescheid wissen. Aber sie müssen es nicht. Denn als Eigentümer einer Aktie, als Aktionär, sind Sie erst einmal zu nichts verpflichtet. Sie haben wenige Pflichten, aber viele Rechte: Sie dürfen an der Hauptversammlung teilnehmen. Sie haben dort das Rede- und Fragerecht, und Sie dürfen Anträge stellen, über die dann abgestimmt wird. Wenn Sie natürlich als Kleinaktionär an einer Hauptversammlung teilnehmen, dann haben Sie eine verhältnismäßig kleine Stimme gegenüber den Großaktionären. Aber auch Ihre Stimmt zählt.

    Lediglich wenn Sie aktiv Aktien handeln, also kaufen und verkaufen, dann sollten Sie sich über die von Ihnen gehaltenen Aktien und Firmen regelmäßig und genau informieren.

    Oder Sie abonnieren einen Börsenbrief wie den BörsenTiger Börsenbrief. Hier nehmen Ihnen Analystem die Arbeit der Recherche und Information ab. Denn bevor Sie eine Aktie kaufen, sollten Sie sich sehr genau informieren. Sie sollten eine Aktie nur kaufen, wenn Sie sich gut genug informiert haben. Oder wenn Ihnen jemand die Arbeit abgenommen hat, Sie also Recherchen und Informationen, die andere für Sie zusammengestellt haben, gelesen haben. Exakt so funktioniert ein Börsenbrief: Analysten stellen Informationen für Sie zusammen und geben Ihnen anhand dieser Informationen Kauf und Verkaufsempfehlungen.